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Von Schnellen und Mächtigen am Neujahrsapero der CVP

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CVP-Bezirkspräsident Lukas Auer war es einmal mehr gelungen, einen informativen und unterhaltsamen Neujahrsapero auf die Beine zu stellen. Dieses Jahr in der heimeligen Most- und Obstgalerie der Familie Stäheli in Kratzern/Frasnacht und mit dem St. Galler Nationalrat und Schweizerischen Bauernpräsidenten Markus Ritter als Ehrengast. Es erstaunte deshalb nicht, dass das Interesse über die CVP hinaus gross war und aus allen Teilen des Bezirks Besucher sich einfanden.

 

Markus Ritter betonte die Wichtigkeit der CVP als Förderer von Netzwerken für Mehrheiten. Mit Gerhard Pfister habe die CVP Schweiz einen Präsidenten, der die politische Verständlichkeit angenehm fördert, aber auch eine klare und geschlossene Parteimeinung engagiert und bewusst herbeizuführen weiss. Ritter reiste direkt von der Sitzung der Wirtschaftskommission in Bern zur Neujahrstagung in Kratzern an.   Diese nationalrätliche Wirtschafts-Kommission habe nach dem Volksnein vordringlich die Ausarbeitung einer neuen, gerechten Steuerrevision voranzutreiben. Er werde alles daransetzen,  dass nicht  überall und jeder nur den eigenen finanzielle Vorteil anstrebt, ohne aufzuzeigen,  wer das am Schluss zu bezahlen hat. Für Ritter sind drei Voraussetzungen für das Erreichen von Abstimmungsmehrheiten oberstes Credo: Komplette jeweilige Dossierkenntnisse, Meinungslücken in den eigenen Reihen mit überzeugenden Argumente schliessen und nicht der Mächtigere sondern der Schnellere gewinnt heute den politischen Meinungsprozess. Wer zögert oder zu spät kommt, auch wenn er noch so mächtig und einflussreich ist, hat schon verloren. Als Präsident des schweizerischen Bauernverbandes sei es im unabdingbar wichtig, vor allem in schwierigen Zeiten mit der Fahne als Vorreiter identisch und glaubwürdig voranzugehen. Anliegen seiner Mitglieder werden von ihm oder seinen Sachverständigen umgehend erledigt. Er beantworte im Jahr mehr als 18000 elektronische Anfragen auf seinem Handy. Mit den jüngsten „Einzelleistungen“ des Bundesrates anlässlich der EU-Verhandlungen sei er gar nicht einverstanden. Er verlange dringend und umgehend kollegiale bundesrätliche Geschlossenheit und keine widersprüchlichen Eigendarstellungen, ansonsten sich die Schweiz gegenüber der EU selber matt setzt, wie soeben mit den nachteiligen EU-Vorgaben zur Börsenregulierung schmerzlich erlebt.

 

Luzi Schmid.

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